SO NICHT!

LAND LIEFERT FÖRDERSKANDAL BEIM KUPF INNOVATIONSTOPF 2010!

Petition für faire und transparente Fördergeldvergabe im Kulturland Oberösterreich

1995 hat die KUPF – Kulturplattform OÖ gemeinsam mit dem Land Oberösterreich den KUPF Innovationstopf als ein alternatives Förderinstrument entwickelt. Das Land Oberösterreich stellt hier ein „Risikokapital“ (mind. 75.000,- EUR) zur Verfügung, da es keinen Einfluss auf das Thema, die Ausschreibung und die Jurybesetzung hat. Dies wird alles von der KUPF OÖ administriert.

Der Innovationstopf ist daher ein österreichweites Vorzeigeprojekt für eine mutige, risikobereite Förderpolitik, welches in einigen Bundesländern Nachfolgeprojekte fand.
Seit 1995 war dies ein Förderinstrument, das in der Kooperation zwischen Landeskulturdirektion und der KUPF OÖ gut funktioniert hat.

Wohlgemerkt, funktioniert „hat“!

Im Rahmen des 15. Innovationstopf der KUPF - Kulturplattform OÖ wurden erstmals zwei Projekte nicht gefördert.
Zwei Projekte die von einer unabhängigen ExpertInnenjury zur Förderung empfohlen wurden.
Zwei Projekte welche die Stadtwache (jetzt Ordnungsdienst) der Stadt Linz zum Thema haben.

Was ist hier los?

Ist tatsächlich der Mangel an künstlerisch, kulturellem Inhalt der Grund, wie es die Landeskulturdirektion behauptet?
Oder geht es vielleicht doch darum, politische Kulturarbeit, die sich kritisch mit politischen Prestigeprojekten auseinandersetzt, zu verunmöglichen?

Dass BeamtInnen der Landeskulturdirektion einen Mangel an künstlerisch, kulturellem Inhalt feststellen, wirkt etwas vermessen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass eine ExpertInnenjury, besetzt mit Menschen, die aktiv im Kunst- und Kulturfeld tätig sind, diesen Projekten die Förderungswürdigkeit zugesprochen hat. Was den Grad der Vermessenheit noch steigert ist, dass die Ablehnung nur durch Mangel an künstlerisch, kulturellem Inhalt begründet wird, ansonsten aber keine Begründung vorliegt. Das zeugt von einem Mangel an Transparenz und Fairness, wie er von der Landeskulturdirektion bislang nicht erwartet wurde.

Der zweite mögliche Grund für die Ablehnung ist sicherlich noch brisanter. Es mag schon sein, dass es Zufall ist, dass gerade die beiden Projekte, die sich mit der Stadtwache beschäftigen abgelehnt werden, aber an Zufälle mag glauben wer will. Vor allem die zeitliche Abfolge zwischen Jury, politischem Agieren seitens der FPÖ und der Ablehnung lassen den Glauben an den Zufall ziemlich alt aussehen. Sollte es aber so sein, dass eine Partei sich ihr Prestigeprojekt nicht madig machen lassen will und dafür von einer anderen Partei unterstützt wird, indem freie Kunst- und Kulturschaffende gegängelt werden, dann müssen wir von einem Skandal sprechen.

Wir fordern:

  • Die Zurücknahme der Förderablehnung durch die Landeskulturdirektion!
  • Schluss mit parteipolitischer Einflussnahme auf künstlerisch / kulturelle Inhalte!
  • Radikale Transparenz in der Fördervergabe!

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